Frittierte Tacos sind überbewertet. Ein heißer Ofen und zwei Backbleche, die von beiden Seiten pressen – das ist alles, was man braucht, um eine Hülle zu bekommen, die unter den Zähnen knirscht, ohne einen Tropfen heißes Öl hantieren zu müssen. Die einfachste Methode liefert die besten Ergebnisse, und dieses Rezept beweist es.

Zutaten :
- Gezupftes Hähnchen — Man muss kein Huhn extra kochen. Ein Hähnchenbrustfilet fünf Minuten in kochendem Salzwasser pochieren, eine Keule vom Vortag – das geht genauso gut. Wichtig: fein zupfen, nicht in groben Stücken. Eine gleichmäßige Füllung verteilt sich besser und der Taco schließt sich ohne Kraftaufwand.
- Taco-Gewürzmischung — Die Tüte aus dem Supermarkt funktioniert hier perfekt. Aber Vorsicht: Der Salzgehalt variiert stark zwischen den Marken. Die Füllung vor dem Zusammenbau abschmecken, und wenn sie zu salzig ist, nur drei Viertel der Tüte verwenden. Wenn die Mischung nach dem Einarbeiten etwas trocken erscheint, reicht ein Esslöffel Wasser, um sie zu lockern.
- Mexikanische Käsemischung — Diese Mischung – meist Cheddar, Monterey Jack und Asadero – schmilzt zu einer fädigen, kompakten Textur, die im Taco gut hält, ohne überallhin zu laufen. Wenn du sie nicht findest, ergibt junger Cheddar oder Monterey Jack allein ein sehr ähnliches Ergebnis.
- Tortillas — Mais oder Weizen: Beide funktionieren, aber nicht gleich. Weizen bräunt leicht und lässt sich mühelos falten. Mais ergibt eine knusprigere Hülle und einen kräftigeren Geschmack, bricht aber, wenn man sie kalt faltet – ein 30-Sekunden-Durchgang in der Mikrowelle in einem feuchten Tuch löst das Problem.


