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23 mai 2026

Rote Bete, Nopal und Sellerie Detox-Saft

Detox-Säfte haben oft einen schlechten Ruf, und das weitgehend zu Recht. Die meisten sind entweder fade oder so süß, dass sie jeglichen Nutzen verlieren, oder beides gleichzeitig. Dieser hier spielt in einer anderen Liga: Er hat einen ehrlichen Charakter, eine echte Textur und eine Farbe, die schon vor dem ersten Schluck Lust darauf macht.

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Rote Bete, Nopal und Sellerie Detox-Saft
Vorbereitung
10 Minuten
Kochzeit
0 Minuten
Gesamtzeit
10 Minuten
Portionen
4 Gläser

Zutaten :

  • Rohe Rote Bete — Fest, ohne weiche Stellen oder schrumpelige Haut. Vergiss die vorgekochte Bete aus dem Vakuumbeutel im Supermarkt — sie hat ihre Nährstoffe bereits abgegeben und ergibt einen zu wässrigen Saft mit dem Geschmack von gebrannter Erde. Die vom Markt mit noch intakter Haut ist genau das Richtige. Aber Achtung: Sie färbt alles ab, was sie berührt — Hände, Brett, Küchentuch.
  • Nopal (Kaktusblatt) — Man findet es im mexikanischen Lebensmittelgeschäft oder in guten Bioläden, manchmal im Glas in Salzlake. Wenn du frisches nimmst, entferne alle Stacheln auf der gesamten Oberfläche vor dem Schälen — einer nach dem anderen mit dem Messer, indem du in Richtung der kleinen Erhebungen schabst. Aus dem Glas solltest du es gründlich unter kaltem Wasser abspülen, sonst bringt es einen essigartigen Beigeschmack in den Saft.
  • Zitrone — Frisch, immer. Zitronensaft aus der Flasche ist säuerlich, aber flach, ohne die flüchtigen Aromen der Schale. Wenn du mehr Intensität willst, reibe die Schale einer halben Zitrone ab und gib sie in den Mixer — das ist optional, weckt das Ganze aber richtig auf.
  • Staudensellerie — Die grünen Stangen mit den Blättern, nicht der Knollensellerie. Die Blätter sind der aromatischste Teil der Pflanze — wirf sie nicht weg, sie kommen direkt in den Mixer. Sie bringen eine leichte, frische Bitterkeit mit, die die Süße der Bete ausgleicht.
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