Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Sirup kennt jeder. Und jeder meidet ihn. Zu stark, zu geruchsintensiv, zu seltsam — so sagt man. In Wirklichkeit ist es eines der sanftesten Heilmittel, die man an einem Sonntagnachmittag aus drei Zutaten zubereiten kann, die man ohnehin in der Küche hat.

Zutaten :
- Die gelbe Zwiebel — Nicht die rote, nicht die Schalotte. Die klassische gelbe Zwiebel hat die nützlichsten Schwefelverbindungen und hält dem Kochen gut stand, ohne bitter zu werden. Zwei mittlere Zwiebeln genügen.
- Frischer Knoblauch — Eine ganze Knolle. Kein Knoblauchpulver, kein in Öl eingelegter Knoblauch aus dem Glas — frischer Knoblauch, zerdrückt und dann sanft erhitzt, setzt etwas frei, das verarbeitete Versionen einfach nicht haben. Nehmen Sie feste Zehen ohne grünen Keim im Inneren.
- Frischer Ingwer — Ein Stück von ca. 100 g, etwa die Größe von Zeigefinger und Mittelfinger zusammen. Die Schale lässt sich leicht mit dem Rücken eines Löffels entfernen. Vermeiden Sie hier Pulver, die Wirkung ist wirklich nicht dieselbe.
- Der Honig — Hochwertiger flüssiger Honig. Ein roher, nicht pasteurisierter Honig ist ideal, aber ein klassischer Akazienhonig funktioniert sehr gut. Er süßt, konserviert und verleiht dem Sirup diese leicht überziehende Textur.


