Haben Sie schon einmal an einem Samstagmorgen den Kühlschrank geöffnet und sich gefragt, was Sie kochen könnten, das sich wirklich lohnt? Ayam Kecap ist genau das. Eine Stunde entspanntes Kochen, ein einziger Topf und eine Sauce, die so aromatisch ist, dass die ganze Wohnung danach duftet, lange bevor sie fertig ist.

Zutaten :
- Kecap Manis — Das Herzstück des Rezepts. Eine dicke, süße indonesische Sojasauce, ganz anders als die klassische Sojasauce – eher wie ein dunkler Sirup. Die Marken Bango oder ABC sind beide gut geeignet. Wenn Sie sie nicht finden, mischen Sie zwei Teile Sojasauce mit einem Teil Honig: Das ist eine ehrliche Annäherung.
- Galgantpulver — Ein Cousin des Ingwers, aber erdiger und leicht pfeffrig. Frischer Galgant ist wunderbar, aber schwer zu finden – das Pulver liefert hier ein sehr ordentliches Ergebnis. Ersetzen Sie es nicht durch Ingwer, es ist wirklich nicht dasselbe.
- Getrocknete Makrut-Limettenblätter — Sie bringen diesen dezenten Zitrus-Hintergrund, den man nicht benennen könnte, wenn man die Zutat nicht kennen würde. Man lässt sie im Ganzen in der Sauce köcheln und isst sie nicht mit – sie verrichten still ihre Arbeit und werden vor dem Servieren entfernt.
- Tamarindenpaste — Auf dem Papier optional, in der Praxis fast unverzichtbar. Sie bringt eine diskrete Säure ein, die die Süße der Kecap Manis perfekt ausbalanciert. Ein kleiner Teelöffel, nicht mehr – das Ziel ist nicht, die Säure zu schmecken, sondern die Sauce abzurunden.


