Haben Sie schon mal um 19:30 Uhr den Kühlschrank geöffnet und keinen anderen Plan gehabt, als eine Stunde lang nicht zu kochen? Genau hier kommen Quesadillas ins Spiel. Hähnchen, Käse, Ranch-Sauce — drei Elemente, eine Pfanne und ein Ergebnis, das keineswegs nach Verlegenheitsküche schmeckt.

Zutaten :
- Die Tortillas — Nimm die großen, Größe 25-30 cm. Die kleinen lassen nicht genug Platz, um die Füllung gut zu verteilen, und sie laufen beim Falten überall aus. Eine Standard-Weizentortilla reicht völlig aus — kein Grund, etwas Spezielles zu suchen.
- Das gegarte Hähnchen — Das Brathähnchen aus dem Supermarkt ist hier dein bester Freund. Zupfe es von Hand in unregelmäßige Stücke — so bleibt der Käse besser hängen als an glatten Würfeln. Wenn du die Brust extra garst, beende den Garvorgang, sobald sie 74°C im Kern hat, sonst wird sie trocken und ist in einer Quesadilla uninteressant.
- Der Putenbacon — Er bringt diese kleine rauchige und salzige Note ein, die die Süße der Ranch-Sauce ausgleicht. Brate ihn in der Pfanne richtig knusprig, bevor du ihn zerkrümelst — weicher Putenbacon macht keinen Sinn, die knackige Textur zählt.
- Der Cheddar — Reibe ihn wenn möglich selbst. Fertig geriebener Cheddar ist mit Stärke umhüllt, damit er nicht klebt, was das Schmelzen verzögert. Hier wollen wir einen Käse, der Fäden zieht und alles umhüllt. Mexikanische Mischungen funktionieren auch — sie enthalten oft Monterey Jack, der noch besser schmilzt.


