Mitte November, der Himmel ist weiß, die Hände sind kalt und du spürst vage, dass sich etwas zusammenbraut. Genau das ist der richtige Moment für diesen Tee. Keine Apotheke, kein Wunderprodukt — nur das, was du in deiner Küche hast.

Zutaten :
- Rote Zwiebel — Beim Kochen milder als die weiße Zwiebel — sie ergibt einen weniger aggressiven, fast leicht süßlichen Geschmack, wenn sie lange ziehen darf. Schneide sie in dicke Scheiben, Millimeterarbeit ist nicht nötig.
- Frischer Ingwer — Das wichtige Wort ist ‘frisch’. Pulver hat nicht den gleichen Biss, nicht diese Wärme, die den Hals hinaufsteigt. Nimm ein 8-10 cm großes Stück. Schälen ist nicht nötig — kratze nur die Haut mit einem Löffel ab, wenn sie sehr dick ist.
- Knoblauch — Eine ganze Knolle erscheint viel. Aber beim langen Ziehen verliert der Knoblauch seine Aggressivität — er verleiht Tiefe, ohne zu dominieren. Drücke die Zehen mit der Messerklinge flach, nur um sie ein wenig zu öffnen.
- Zitrone — Ganz wichtig: Füge sie abseits der Hitze hinzu, niemals während des Kochens. Hitze zerstört ihre lebhafte Säure. Zwei Zitronen, ihr gesamter Saft, nach dem Ausschalten des Herds.


