Ein Januarsontag, es ist hundekalt. Es ist der perfekte Moment, um eine Brühe anzusetzen, die ganz von allein vor sich hin köchelt, während du etwas anderes tust — lesen, dich ausruhen, mit den Kindern rausgehen. Das Haus wird herrlich duften, und am Abend hast du eine hausgemachte Basis, die Leib und Seele wärmt.

Zutaten :
- Die Knochen — Das ist die Hauptzutat, und die Auswahl zählt. Frage deinen Metzger nach Rinderschenkel oder Kniegelenksknochen — sie liefern das meiste Kollagen. Für Huhn bewahre Karkassen nach einem Braten auf oder kaufe sie direkt. Je mehr Gelenke und Knorpel, desto mehr geliert die Brühe. Markknochen, Hühnerfüße: das funktioniert alles sehr gut.
- Apfelessig — Zwei Esslöffel mögen in einer Brühe seltsam erscheinen. Aber der Essig hilft dabei, die Mineralien während der langen Garzeit aus den Knochen zu lösen — und nein, man schmeckt ihn im Endergebnis nicht. Nimm einen beliebigen Apfelessig aus dem Handel, keine spezielle Marke nötig.
- Das Gemüse — Karotte, Zwiebel, Sellerie — die klassische Dreifaltigkeit. Es ist nicht nötig, etwas zu schälen, schneide es einfach in grobe Stücke. Es ist auch eine gute Art, Karottengrün, Zwiebelschalen oder Sellerieblätter zu verwenden, die man sonst wegwirft.
- Die Kräuter — Lorbeer und Pfefferkörner sind die Basis. Wenn du Thymian oder Knoblauch übrig hast, gib sie dazu. Mit dem Salz warte bis zum Schluss — die Brühe reduziert sich beim Kochen leicht und kann zu salzig werden, wenn man zu früh würzt.


