Der Geruch von Kurkuma, das in warme Milch fällt. Erdig. Fast medizinisch. Mit diesem würzigen Hintergrund, der sich langsam in der ganzen Küche ausbreitet. Man denkt nicht oft daran, aber dieses Getränk gibt es seit Jahrhunderten — und es verdient es wirklich, neu entdeckt zu werden.

Zutaten :
- Kurkumapulver — Er sorgt für diese verrückte Farbe und die milde Bitterkeit. Nimm eine gute Qualität — billiges Kurkuma riecht nach Pappe und färbt kaum. Bioläden oder asiatische Lebensmittelgeschäfte haben oft viel bessere Pulver als Supermärkte. Ein halber Teelöffel reicht für einen Becher; steigere es nach Geschmack.
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer — Das ist der Teil, den die meisten vergessen oder ignorieren. Fehler. Piperin — der Wirkstoff im Pfeffer — vervielfacht die Aufnahme von Kurkuma durch den Körper drastisch. Eine Prise ist wirklich nur eine Prise. Man merkt ihn kaum im Getränk, aber er ist da und tut seine Arbeit.
- Milch (Kuh- oder Pflanzenmilch) — Hafermilch ist mein Favorit für dieses Rezept — sie hat eine natürliche Süße und eine leicht cremige Textur, die perfekt zu den Gewürzen passt. Mandelmilch funktioniert auch, ist aber wässriger. Mit Vollmilch wird es reichhaltiger und einhüllender.
- Honig — Zum Süßen, ohne aggressiv zu sein. Ein leichter Akazienhonig bleibt diskret. Ein kräftigerer Kastanienhonig fügt seine eigene Bitterkeit hinzu. Erst nach dem Herunternehmen vom Herd hinzufügen, damit die Aromen erhalten bleiben.


