Pizzetten zum Aperitif sind selten wirklich gut. Entweder ist der Teig weich, der Käse hat eine fettige Pfütze gebildet oder das Gemüse hat den Boden durchweicht. Diese Käse-Pizzetten mit zwei Sorten sind die Ausnahme — und der Grund dafür ist eine einfache Regel, die die meisten Rezepte ignorieren.

Zutaten :
- Fourme de Montbrison — Ein Blauschimmelkäse aus der Auvergne, der milder ist als Roquefort — keine aggressive Schärfe, nur eine schöne Cremigkeit und eine leicht erdige Note. Er schmilzt gut, ohne zu zerlaufen. Wenn Sie ihn nicht finden, funktioniert Fourme d’Ambert sehr gut. Kaufen Sie ihn an der Käsetheke, nicht in abgepackten Scheiben.
- Langres — Ein Burgunder Käse mit orangefarbener Rinde und einer natürlichen Vertiefung auf der Oberseite. Er hat Charakter — ausgeprägter als der Fourme, mit einer Note von milchiger Bitterkeit. Im Ofen wird er weich, ohne völlig zu schmelzen, was ihm eine leicht fließende Textur verleiht. Für eine mildere Variante eignet sich auch ein in Stücke geschnittener Camembert.
- Persaillotte — Das ist einfach eine Mischung aus fein gehacktem Knoblauch, Schalotten und Petersilie, die in manchen Kühl- oder Tiefkühlabteilungen fertig verkauft wird. Falls nicht vorhanden: eine Knoblauchzehe, eine Schalotte und eine Handvoll glatte Petersilie fein hacken. Zwei Minuten Aufwand. Es aromatisiert die Pilze viel besser als Knoblauch allein.
- Champignons — Wählen Sie feste Pilze ohne braune Flecken auf dem Hut. Schneiden Sie sie in ca. 4 mm dicke Scheiben — weder zu dünn noch zu dick —, damit sie nach dem Garen noch Biss haben. Der klassische Fehler: sie roh auf den Teig zu legen. Sie würden im Ofen ihr ganzes Wasser abgeben und die Pizzette in einen Schwamm verwandeln.


