Kennst du diesen Moment, wenn du Zucchini ganz hinten im Kühlschrank findest und überlegst, wie du sie mal anders zubereiten könntest? Gnocchi Nerano sind die Antwort. Ein Gericht aus einem kleinen Dorf an der Amalfiküste, das fast aus dem Nichts Wunder vollbringt.

Zutaten :
- Die Zucchini — Nimm kleine oder mittlere — die großen haben zu viel Wasser und wenig Geschmack. Je kleiner sie sind, desto dichter und süßer ist das Fruchtfleisch. Schneide sie in feine Scheiben, ca. 3-4 mm. Zu dick frittieren sie nicht richtig; zu dünn verschwinden sie komplett in der Sauce.
- Der Provolone — Er ist der Schlüsselkäse für Nerano. Provolone del Monaco ist das Original, aber schwer zu finden. Ein klassischer milder Provolone aus dem Supermarkt tut es auch, gemischt mit geriebenem Parmesan für Salzigkeit und Tiefe. Reibe ihn sehr fein — grobe Stücke schmelzen nicht richtig und ergeben eine körnige Textur.
- Die Gnocchi — Frisch ist definitiv besser. Die aus dem Kühlregal haben eine zartere Textur, kochen in 2-3 Minuten und nehmen die Sauce besser auf. Getrocknete Gnocchi funktionieren auch, aber achte gut auf die Garzeit — sie können schnell matschig werden, wenn man sie eine Minute zu lange kocht.
- Die Butter — Sie spielt eine Doppelrolle: Sie bereichert die Sauce und hilft der Emulsion stabil zu bleiben. Verwende Qualitätsbutter mit mindestens 82% Fett. Man schmeckt den Unterschied im Endergebnis wirklich — eine billige Butter ergibt eine Sauce, die sich nur schwer bindet.


