Heidelbeer-Cheesecake: Alle denken, das sei nur etwas für Profi-Konditoren. Zu zerbrechlich, zu technisch, zu riskant. Die Wahrheit? Es ist eines der wenigen Desserts, bei denen der Ofen fast die ganze Arbeit für dich erledigt.

Zutaten :
- Der Frischkäse — Nimm klassischen Philadelphia (Doppelrahmstufe) im Block — nicht die fettreduzierte Version, nicht den Streichkäse im Becher. Fettreduzierter Käse macht den Cheesecake wässrig und weich. Er muss mindestens eine Stunde vor Beginn Zimmertemperatur haben. Dieses Detail ist nicht optional.
- Die Heidelbeeren — Frisch, wenn Saison ist, ansonsten direkt gefroren für die Sauce verwenden. Vermeide Konserven, sie sind zu süß und haben keine Säure. Probiere eine roh: Sie sollte leicht säuerlich sein, nicht nur süß — das ist ein gutes Zeichen.
- Die Kekse für den Boden — Digestive-Kekse (McVitie’s) funktionieren perfekt. Auch Spekulatius sind toll — sie geben eine zimtige Note ab, die sehr angenehm ist. Mixe sie zu grobem Sand, nicht zu feinem Pulver.
- Crème fraîche — Sie lockert die Masse leicht auf und gibt ihr diesen dezent säuerlichen Unterton, der einen echten Cheesecake von einer einfachen Frischkäse-Mousse unterscheidet. Ganz zum Schluss vorsichtig unterheben.


