Hast du jemals einen „Gourmet“-Burger für 18€ bestellt und das Gefühl gehabt, dass etwas fehlte? Oft ist es das hier. Aioli – nicht das Zeug aus der Tube, die echte, in zehn Minuten handgemacht – ist das Einzige, was einen ordentlichen Burger von einem trennt, über den du zwei Tage später noch sprichst.

Zutaten :
- Rinderhackfleisch — Nimm Rinderhack mit mindestens 15 bis 20% Fett – die Angabe „Metzger-Art“ auf den Packungen deutet oft darauf hin. Zu mageres Rindfleisch ergibt ein trockenes Steak, das in der Pfanne klebt. Wenn möglich, bitte deinen Metzger, Entrecôte oder Schulter zu hacken: der Geschmacksunterschied ist sofort spürbar.
- Brioche-Brötchen — Die Brötchen aus der Hamburger-Abteilung im Supermarkt tun ihren Dienst, aber wenn du eine Bäckerei in der Nähe hast, die sie macht, nichts wie hin. Das Brioche sollte dicht genug sein, um die Sauce zu halten, ohne beim ersten Bissen zusammenzufallen. Vermeide zu süße Versionen, die den Geschmack der Aioli überdecken.
- Knoblauch — Nur frisch. Knoblauchpulver oder -paste hat nicht die Lebendigkeit und Schärfe, die für eine charaktervolle Aioli nötig sind. Zwei Zehen für vier Personen ist eine Basis – du kannst je nach Umfeld anpassen.
- Öl für die Aioli — Vermeide ein zu kräftiges Olivenöl: es überdeckt alles andere und macht die Aioli bitter. Ein mildes Olivenöl (mit der Bezeichnung „fruchtig mild“) oder eine Mischung aus je zur Hälfte Sonnenblumen- und Olivenöl ergibt eine ausgewogenere, runder im Mundgefühl.


