Man reibt ein frisches Minzblatt zwischen den Fingern und der Duft steigt einem direkt in den Kopf — krautig, fast mentholartig, mit einem Hauch von Frische, der ein wenig in der Nase kitzelt. Das ist der Ausgangspunkt für diesen Saft. Zwei Zutaten, ein Mixer, fünf Minuten.

Zutaten :
- Frische Minze — Hierbabuena (Grüne Minze) ergibt ein subtileres und angenehmeres Ergebnis als eine zu aggressive Pfefferminze — wenn man auf dem Markt die Wahl hat, sollte man diese nehmen. Frische Minze muss stark riechen, wenn man sich dem Bund nähert; wenn sie kaum riecht, ist sie welk und gibt wenig Geschmack ab. Zehn Blätter sind die Basis: Man kann bis zu fünfzehn nehmen, wenn die Stiele klein sind.
- Zitronen — Zwei mittelgroße Zitronen mit dünner Schale, nicht die großen mit dicker Schale, die nur halb so viel Saft geben. Vor dem Schneiden auf der Arbeitsfläche rollen — man spürt, wie die Schale unter der Handfläche leicht knackt, was die inneren Membranen aufbricht, um mehr Saft freizugeben. Flaschensaft vermeiden: Er schmeckt ganz anders, zu flach, zu sauer ohne die Komplexität der frischen Frucht.
- Honig — Optional, aber nützlich für Gäste, die nichts Saueres erwarten. Ein Teelöffel genügt — nicht mehr, sonst verliert man den belebenden Charakter der Zitrone. Akazienhonig eignet sich gut, da er sich in kalter Flüssigkeit leicht auflöst, im Gegensatz zu kristallisierten Honigsorten, die klumpig bleiben.


