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23 mai 2026

Horiz: Mit 23 Jahren revolutioniert Chefkoch Olivier Lin die chinesische Küche rund um den Reis im Marais

Symbolbild © TopTenPlay
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Horiz: Das Aufkommen einer neuen kulinarischen Garde im historischen Chinatown

Im Herzen der Rue Volta, in diesem Marais, das einst die Wiege des ersten Pariser Chinatown war, bricht eine Adresse seit drei Jahren die Regeln. Horiz hat sich als einer der faszinierendsten Tische der Hauptstadt etabliert, indem es Folklore ablehnt und eine freie und zeitgenössische Vision der chinesischen Küche bekräftigt.

Zwei Brüder leiten dieses ehrgeizige Projekt. Olivier Lin, erst 23 Jahre alt, revolutioniert die Küche mit einem Ansatz, den er als „reaktiv“ bezeichnet. Ausgebildet bei Baptiste Day im Capitaine, verbindet dieser junge Koch familiäres Erbe und französisches Know-how in einer Küche, die zum Teilen gedacht ist. Sein älterer Bruder Alexandre orchestriert das Ganze, von der begrünten Dekoration bis zu den Signature-Cocktails, und schafft so ein Gesamterlebnis, bei dem jedes Detail eine Geschichte erzählt.

Dieser Tisch verkörpert perfekt diese neue Generation, die es wagt, ihr kulinarisches Erbe mit Kühnheit und Respekt neu zu interpretieren. Hier gibt es keine in Tradition erstarrten Rezepte, sondern eine gelebte kreative Freiheit, in der moderne Techniken auf überlieferte Aromen treffen. In drei Jahren ist dem Duo Lin der Coup gelungen: ein kulinarisches Konzept in ein unumgängliches Ziel zu verwandeln und zu beweisen, dass die zeitgenössische chinesische Küche ihren festen Platz in der Pariser Bistronomie-Szene hat.

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Dieser Erfolg beruht vor allem auf dem frühreifen Talent eines Kochs, der technische Codes und geschmackliche Ausgewogenheit bereits mit verblüffender Präzision beherrscht.

Symbolbild © TopTenPlay
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Olivier Lin, 23 Jahre: Das Wunderkind, das die chinesische Küche neu erfindet

Mit nur 23 Jahren demonstriert Olivier Lin eine technische Meisterschaft, die vielen erfahrenen Köchen entgeht. Jeder Teller zeugt von millimetergenauer Präzision: knusprige Panaden von bemerkenswerter Finesse, leichte Frittüren, die niemals überschüssiges Fett aufnehmen, perfekt kalibrierte Garzeiten. Seine Zeit bei Capitaine unter Baptiste Day spiegelt sich in dieser französischen Strenge wider, die auf chinesische Aromen angewendet wird.

Der junge Koch hat eine Küche entwickelt, die er als „reaktiv“ bezeichnet und die zum Picken und Teilen gedacht ist. Seine Reisnudeln des Glücks, inspiriert von Rezepten aus Südostchina, offenbaren eine bereits sehr ausgeprägte kulinarische Sensibilität. Die schmelzenden marinierten Auberginen verkörpern dieses seltene Gleichgewicht zwischen Familientradition und moderner Interpretation. Sogar das Spektakel der vor den Gästen mit Sake flambierten Gerichte spiegelt diesen Willen wider, ein komplettes Erlebnis zu schaffen.

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Ein bezeichnendes Detail seines Ansatzes: Seine Desserts entgehen dem Zuckerüberfluss und setzen stattdessen auf Eleganz und Subtilität, wobei Reis stets als roter Faden dient. Diese Kohärenz bis zum letzten Bissen beweist, dass das Konzept von Horiz kein einfacher Modeeffekt ist, sondern das Ergebnis einer fundierten gastronomischen Überlegung.

Dieser kulinarische Anspruch findet seine natürliche Fortsetzung in einer globalen Vision, in der Reis das gesamte Erlebnis strukturiert, vom Teller bis zum Glas.

Symbolbild © TopTenPlay
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Alexandre Lin: Der Architekt eines Gesamterlebnisses rund um den Reis

Diese kulinarische Kohärenz findet ihren Architekten in Alexandre Lin, dem älteren Bruder und wahren Dirigenten der Horiz-Identität. Als Restaurantleiter hat er einen Ort entworfen, an dem jedes Detail eine Geschichte erzählt: eine begrünte Dekoration, die Modernität mit subtilen Referenzen an die chinesische Kultur verbindet, ohne jemals in dekorative Folklore abzugleiten.

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