Kartoffelsalat — jeder hat ein Bild im Kopf: eine Plastikschüssel auf einem Kantinenbuffet, matschig und geschmacklos. Wegen dieses Rufs denken die Leute nicht daran, ihn Gästen zu servieren. Ein Fehler. Zwei Bissen später kommt immer die gleiche Frage: Was ist dein Geheimnis?

Zutaten :
- Kartoffeln — Nimm Charlotte oder Grenaille — festkochende Sorten behalten beim Kochen und Mischen ihre Form. Mehligkochende Kartoffeln würden zerfallen und du hättest versehentlich Kartoffelbrei.
- Babybel — Der klassische rote, Punkt. Nicht die Light-Variante — sie hat weniger Geschmack und reagiert anders auf Wärme. Die rote Wachshülle wird erst kurz vor dem Mischen entfernt.
- Putenschinken — Vorgepackte Würfel sind ideal. Kompaktes Format, fügt sich gut ein. Wenn du Reste von Brathähnchen hast, funktioniert das sogar noch besser.
- Essig — Weißwein- oder Apfelessig. Kein Balsamico — zu süß, er überlagert die Milde des Käses und färbt die Kartoffeln braun. Ein Teelöffel reicht völlig aus.


