Der Duft kommt vor allem anderen an. Eine süße, fast karamellisierte Wärme, die nach anderthalb Stunden sanftem Backen aus dem Ofen entweicht. Das sind Bananen-Bonbons – ein Rezept, das fast nichts verlangt, aber viel zurückgibt.

Zutaten :
- Sehr reife Bananen — Je mehr die Schale schwarz gefleckt ist, desto süßer und aromatischer ist die Banane. Eine kaum gelbe Banane ergibt eine fade Masse und ein weiches Bonbon, das nicht fest wird. Wenn du keine zur Hand hast, kannst du den Vorgang beschleunigen, indem du die ungeschälten Bananen 20 Minuten lang bei 150°C in den Ofen legst – die Schale wird schwarz und das Fruchtfleisch karamellisiert leicht.
- Ungesüßte Kokosraspeln — Sie spielen zwei Rollen: Bindemittel und Textur. Ohne sie bleibt die Bananenmasse zu feucht und klebt unkontrollierbar an den Fingern. Mit ihnen erhältst du ein Häppchen, das seine Form behält und einen angenehmen leichten Biss bietet. Vermeide die gesüßte Version – sie ist hier unnötig und bringt das Gleichgewicht durcheinander.
- Ceylon-Zimt — Ein halber Teelöffel genügt. Seine Rolle ist es, den natürlichen Zucker der Banane zu verstärken, nicht alles in ein Weihnachtsgebäck zu verwandeln. Der feine, graue Supermarktzimt hat kaum noch Geschmack. Eine frisch geriebene Ceylon-Stange ist eine ganz andere Welt.
- Honig — Wirklich optional. Wenn deine Bananen gut reif sind, brauchst du ihn wahrscheinlich nicht. Aber für eine gourmet-artige Note oder eine leicht klebrige Oberfläche reicht ein Esslöffel. Jeder milde Honig ist geeignet – Akazie, Blütenhonig oder ein einfacher Vielblütenhonig.


