📌 Suppe mit pochierten Eiern und Beifuß

Posted 17 avril 2026 by: Admin #Kuche

Vorbereitung
5 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
20 Minuten
Portionen
2 Portionen

Hatten Sie schon einmal Lust auf etwas Warmes an einem Sonntagmorgen, aber nicht die Energie, eine Stunde lang zu kochen? Beifuß ist dieses Kraut, dem man manchmal auf dem Markt begegnet, ohne wirklich zu wissen, was man damit anfangen soll. Diese Schüssel löst beide Probleme auf einmal.

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Endergebnis
Eine dampfende Schüssel Beifußsuppe mit einem pochierten Ei und flüssigem Kern – einfach und wohltuend.

Die Brühe ist hellgelb, fast durchsichtig, mit grünen Zweigen, die sanft an der Oberfläche treiben. Das pochierte Ei ruht in der Mitte – perlweiß, das Eigelb zittert noch unter dem Löffel. Ein kampferartiger und ganz leicht anisartiger Duft steigt aus der Schüssel auf, dezent, aber präsent. Es ist genau die Art von Gericht, die auf dem Foto einfach aussieht und beim ersten Schluck überrascht.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Wirklich nur zwanzig Minuten : Keine lange Einkaufsliste, keine einschüchternde Technik. Eine Brühe, zwei Eier, ein paar Zweige eines Krauts. Mehr braucht es nicht.
Beifuß leistet diskrete Arbeit : Er aromatisiert die Brühe, ohne zu dominieren. Bei den ersten Löffeln weiß man nicht genau, was man riecht. Man isst die Schüssel leer und will verstehen, warum es so gut schmeckt.
Nahrhaft, ohne schwer zu sein : Das Eiweiß der Eier, die heiße Brühe – das macht für zwei Stunden satt, ohne das Gefühl, zu viel gegessen zu haben. Ideal vor einem Ausflug oder einem späten Mittagessen.
Ein stressfreies Wochenendgericht : Kein frühes Aufstehen nötig, keine besonderen Besorgungen. Wenn Sie Eier und einen Brühwürfel haben, können Sie diese Suppe heute Morgen zubereiten.

Zutaten im Detail

Zutaten

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Frischer Beifuß, Eier, Ingwer und Knoblauch: vier Zutaten, die den Unterschied machen.

  • Frischer Beifuß (Artemisia) : Das ist das Schlüsselkraut des Gerichts. Im Kräuterladen oder auf dem asiatischen Markt finden Sie es frisch oder getrocknet. Frisch ist eindeutig vorzuziehen – es setzt einen erdigen und leicht kampferartigen Duft frei, der sich durch die Hitze völlig verwandelt. Wenn Sie keinen finden, kann frischer Estragon aromatisch aushelfen, aber das Ergebnis ist anders.
  • Die Eier : Nehmen Sie frische Eier, vorzugsweise Eier vom Bauernhof mit einem kräftigen orangefarbenen, fast rötlichen Eigelb. Ein frisches Ei hält beim Pochieren besser zusammen – das Eiweiß zieht sich um das Eigelb zusammen, anstatt in geisterhaften Fäden in der Brühe zu zerlaufen.
  • Die Geflügelbrühe : Hausgemacht, wenn Sie welche haben, ansonsten ein guter Brühwürfel. Vermeiden Sie zu salzige Würfel – Sie werden die Flüssigkeit während des Ziehens leicht reduzieren, was die Aromen und damit auch das Salz konzentriert.
  • Der Ingwer : Eine kleine Scheibe, nicht mehr. Ingwer ist hier eine Hintergrundnote, nicht die Hauptfigur. Zu viel davon überdeckt den Beifuß komplett. Eine zwei Zentimeter dicke Scheibe genügt.

Bereiten Sie Ihre Brühe nach Möglichkeit am Vorabend vor

Eine hausgemachte Geflügelbrühe verändert das Ergebnis wirklich. Bewahren Sie Karkassen im Gefrierschrank auf – zwei Stunden Köcheln am Samstag, und am Sonntag haben Sie eine Basis, die schon nach etwas riecht. Wenn es ein Würfel ist, lösen Sie ihn in heißem Wasser auf und erhitzen Sie ihn dann bei mittlerer Hitze mit der Ingwerscheibe und den Beifußzweigen. Nach fünf Minuten ändert sich der Geruch in der Küche: Etwas Kräuteriges und Ländliches zieht ein. Lassen Sie es noch zwei Minuten bei sehr kleiner Hitze ziehen. Probieren Sie. Passen Sie das Salz an, bevor Sie fortfahren.

Bereiten Sie Ihre Brühe nach Möglichkeit am Vorabend vor
Der entscheidende Moment: Das Ei für ein perfektes Pochieren in die siedende Brühe gleiten lassen.

Lassen Sie es simmern – niemals sprudelnd kochen

Das ist die goldene Regel des Pochierens. Eine sprudelnd kochende Brühe garantiert ein zerplatztes Ei, dessen Weiß in alle Ecken des Topfes verstreut ist. Sie wollen kleine Blasen, die langsam aufsteigen, als ob die Flüssigkeit atmet. Entfernen Sie die Beifußzweige an diesem Punkt – sie würden beim Pochieren stören und weiter ziehen, was die Brühe bitter machen könnte. Schlagen Sie jedes Ei zuerst in eine Tasse auf und lassen Sie es dann vorsichtig an der Wand entlang in die siedende Flüssigkeit gleiten.

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Rühren Sie drei Minuten lang nichts mehr an

Im Ernst. Das ist der schwierigste Teil. Das Eiweiß wird allmählich vom Rand zur Mitte hin weiß, wie eine Flut, die ganz langsam über hellbeigen Sand kriecht. Nach drei Minuten ist das Eiweiß fest und das Eigelb noch flüssig – testen Sie es mit der Spitze eines Löffels; es sollte unter Druck leicht zittern wie ein nicht ganz festes Gelee. Nehmen Sie das Ei vorsichtig mit einer Schaumkelle heraus und legen Sie es für eine Sekunde auf ein sauberes Tuch, um es abtropfen zu lassen.

Richten Sie in der Schüssel an, nicht im Topf

Legen Sie das Ei in eine vorgewärmte tiefe Schüssel – das klingt nebensächlich, aber eine kalte Schüssel kühlt die Suppe in zwanzig Sekunden ab. Gießen Sie die heiße, gefilterte Brühe darüber, fügen Sie für Farbe und Kontrast ein paar frische, rohe Beifußzweige und eine Prise weißen Pfeffer hinzu. Wenn Sie geröstetes Sesamöl haben, verändern ein paar Tropfen alles: Sofort steigt ein Duft nach gerösteten Haselnüssen auf und bindet Brühe und Ei visuell. Sofort servieren. Die Schüssel wartet auf niemanden.

Richten Sie in der Schüssel an, nicht im Topf
Die Beifußbrühe köchelt sanft vor sich hin und setzt ihre aromatischen ätherischen Öle frei.

Tipps & Tricks
  • Schlagen Sie Ihre Eier immer erst in eine Tasse auf, bevor Sie sie in die Brühe gleiten lassen – so kontrollieren Sie genau den Moment des Eintauchens und vermeiden die böse Überraschung einer Schale im Gericht.
  • Wenn Ihre Brühe zu salzig ist, geben Sie während des Ziehens ein Viertel einer rohen Kartoffel in Stücken hinzu. Sie saugt einen Teil des Salzes wie ein Schwamm auf. Entfernen Sie sie vor dem Servieren.
  • Getrockneter Beifuß funktioniert, aber verwenden Sie nur halb so viel wie von der frischen Version. Er ist konzentrierter und kann die Brühe bei Überdosierung schnell bitter machen und einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlassen.
Nahaufnahme
Das flüssige Eigelb vermischt sich mit der grünen Brühe – das ist die Belohnung für ein gelungenes Pochieren.
FAQs

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Was ist Beifuß und wo findet man ihn?

Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein aromatisches Kraut mit kampferartigem Duft, das häufig in der asiatischen Küche und in der Kräuterkunde verwendet wird. Man findet ihn frisch in asiatischen Lebensmittelgeschäften, manchen Bio-Märkten oder beim Kräuterhändler. Getrocknet ist er online oder in Apotheken/Kräuterhäusern erhältlich.

Kann man getrockneten Beifuß statt frischem verwenden?

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Ja, aber verwenden Sie nur die halbe Menge. Getrockneter Beifuß ist konzentrierter und kann die Brühe schnell bitter machen, wenn man zu viel davon nimmt. Rechnen Sie mit etwa 1 gestrichenen Teelöffel für zwei Portionen anstelle von 10g frischem Kraut.

Wie verhindere ich, dass das Eiweiß in der Brühe zerfließt?

Zwei Dinge: Sehr frische Eier (das Eiweiß eines frischen Eies ist kompakter und zieht sich natürlich zusammen) und eine Brühe, die nur sanft simmert ohne zu kochen. Schlagen Sie das Ei zuerst in eine Tasse auf, lassen Sie es an der Wand gleiten und rühren Sie drei Minuten lang nichts an.

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Kann man die Suppe im Voraus zubereiten?

Die aromatisierte Brühe kann problemlos am Vortag zubereitet werden – sie gewinnt dadurch sogar an Geschmack. Die pochierten Eier hingegen müssen immer im letzten Moment zubereitet werden. Ein aufgewärmtes pochiertes Ei wird gummiartig und verliert seine Qualität.

Wie wird die Suppe gehaltvoller, wenn man richtig Hunger hat?

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Geben Sie Reisnudeln oder Glasnudeln direkt in die heiße Brühe. Auch Seidentofu-Streifen, etwas Babyspinat oder eine Handvoll in Scheiben geschnittene Shiitake-Pilze passen hervorragend dazu, ohne die Suppe schwer zu machen.

Wodurch kann man Beifuß ersetzen, wenn man wirklich keinen findet?

Frischer Estragon ist aromatisch der nächste Ersatz: leicht anisartig, etwas kampferartig. Schnittlauch oder glatte Petersilie funktionieren auch, liefern aber ein neutraleres Ergebnis. Die Suppe schmeckt trotzdem gut, nur anders.

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Suppe mit pochierten Eiern und Beifuß

Suppe mit pochierten Eiern und Beifuß

Leicht
Asiatisch
Vorspeise

Vorbereitung
5 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
20 Minuten
Portionen
2 Portionen

Eine mit frischem Beifuß und Ingwer aromatisierte Geflügelbrühe mit einem pochierten Ei und flüssigem Kern. Einfach, schnell, wohltuend.

Zutaten

  • 800 ml Geflügelbrühe (hausgemacht oder Qualitätswürfel)
  • 2 frische Eier (vorzugsweise vom Bauernhof)
  • 10 g frischer Beifuß (ca. 5-6 Zweige)
  • 1 Scheibe (2 cm) frischer Ingwer
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • 1 Prise gemahlener weißer Pfeffer
  • Salz nach Geschmack

Anleitung

  1. 1Die Brühe in einen Topf geben, die Ingwerscheibe und die Beifußzweige hinzufügen. Bei mittlerer Hitze erwärmen.
  2. 2Bei geringer Hitze 7 Minuten ziehen lassen, bis ein deutlicher kräuteriger und kampferartiger Duft aufsteigt.
  3. 3Die Beifußzweige und den Ingwer entfernen. Die Brühe probieren und Salz anpassen.
  4. 4Die Brühe am sanften Siedepunkt halten – kleine Bläschen, die langsam aufsteigen, kein sprudelndes Kochen.
  5. 5Jedes Ei einzeln in eine Tasse aufschlagen.
  6. 6Die Eier nacheinander vorsichtig an der Topfwand entlang in die siedende Brühe gleiten lassen.
  7. 73 Minuten ohne Rühren pochieren lassen, bis das Eiweiß fest und das Eigelb noch weich ist.
  8. 8Jedes Ei mit einer Schaumkelle herausheben und in eine vorgewärmte tiefe Schüssel geben.
  9. 9Die heiße Brühe darüber gießen, einige frische Beifußzweige, eine Prise weißen Pfeffer und ein paar Tropfen Sesamöl hinzufügen. Sofort servieren.

Hinweise

• Die aromatisierte Brühe kann am Vortag zubereitet werden und hält sich 2 Tage im Kühlschrank. Vor dem Pochieren der Eier sanft wieder erhitzen.

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• Für eine vollwertigere Mahlzeit 60g Reisnudeln oder einige Seidentofu-Streifen direkt vor dem Servieren in die heiße Brühe geben.

• Geröstetes Sesamöl ist optional, wird aber empfohlen: Ein paar Tropfen genügen, um die Brühe zu veredeln. Nicht miterhitzen – immer erst beim Servieren in die Schüssel geben.

Nährwerte (pro Portion, geschätzt)

145 kcalKalorien 9 gEiweiß 3 gKohlenhydrate 10 gFett

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