Was wäre, wenn das klassische Kaffee-Tiramisu nur… die Trainingsversion wäre? Das wahre Dessert der Saison, dasjenige, das am Tisch alle Blicke auf sich zieht, ist dieses: in Butter und Rohrzucker gebratene Äpfel, versunken in einer Mascarpone-Creme mit gesalzenem Butterkaramell, geschichtet in großzügigen Lagen. Kein Kaffee, keine technische Komplexität, einfach ein Dessert, das nach Herbst duftet, sobald man den Kühlschrank öffnet.

Zutaten :
- Die Mascarpone — Nehmen Sie eine von ordentlicher Qualität — es muss keine überteuerte italienische Marke sein, aber vermeiden Sie unbedingt fettreduzierte Versionen. Diese setzen im kalten Zustand Wasser ab und ergeben eine Creme, der es an Substanz fehlt. Die Textur sollte dickflüssig sein, fast fest, wenn man den Löffel hineintaucht.
- Die Äpfel — Golden oder Pink Lady, beides funktioniert. Die Golden ist schmelzender und zerfällt beim Kochen etwas — was hier gut ist, da sie sich natürlich mit der Creme verbindet. Die Pink Lady behält besser ihre Form und bewahrt eine säuerliche Note. Vermeiden Sie Granny Smith (zu sauer) und mehlige Äpfel, die zu Brei werden.
- Das gesalzene Butterkaramell — Selbstgemacht ist natürlich am besten. Aber ein gutes Karamell aus dem Laden leistet sehr gute Dienste — vorausgesetzt, man liest das Etikett. Es muss wirklich salzig sein, nicht nur ‘leicht’. Traditionelle bretonische Marke, Glasbehälter, dunkle Karamellfarbe: Dann sind Sie auf dem richtigen Weg.
- Die Löffelbiskuits — Das Geheimnis: Nur eine Sekunde Eintauchen pro Seite in den Apfelsaft, nicht mehr. Wenn Sie sie dreißig Sekunden schwimmen lassen, weil Sie an etwas anderes denken, fallen sie beim Schichten zusammen und Sie erhalten eher einen Brei als eine saubere Schicht.


