Kennst du diesen Moment, wenn dein Bauch nach einer etwas schweren Mahlzeit rebelliert? Bevor du den Medizinschrank durchsuchst, gibt es eine viel angenehmere Option. Drei Gewürze, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast, heißes Wasser, und los geht’s.

Zutaten :
- Zimtstange — Die Stange ist hier dem Pulver bei weitem vorzuziehen. Sie gibt ihre Aromen während des Kochens langsam ab, ohne den Tee trüb oder körnig zu machen. Ein Teelöffel gemahlener Zimt hilft aus, wenn du keine Stange hast, aber die Stange ergibt einen viel runderen und schrittweise freigesetzten Geschmack. Wenn du im Geschäft die Wahl hast, nimm Ceylon-Zimt statt Cassia — er ist süßer und auf Dauer weniger aggressiv.
- Ganze Gewürznelken — Vier oder fünf, nicht mehr. Es ist ein kräftiges Gewürz, und wenn man zu viel davon nimmt, schmeckt der ganze Tee wie Medizin. Im Ganzen geben sie ihr Aroma schrittweise ab, ohne alles andere zu übertönen. Vermeide hier Pulver — es ergibt eine sehr direkte Bitterkeit und der Tee lässt sich nur schwer sauber filtern.
- Getrocknete Lorbeerblätter — Der klassische Echte Lorbeer, den du für deine Brühen verwendest. Zwei oder drei Blätter genügen. Getrocknete Blätter sind für diese Zubereitung besser als frische — ihr Geschmack ist holziger, weniger grasig, und sie ziehen regelmäßiger im heißen Wasser.
- Honig oder Zitrone (optional) — Wenn die Bitterkeit der Nelke am Tassenboden spürbar bleibt, mildert ein halber Teelöffel Honig sie ab, ohne die Gewürze zu überdecken. Die Zitrone bringt eine leichte Säure, die das Ganze belebt und ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt. Eines, beides oder keins — ganz nach Lust und Laune.


