Kommerzielle ‘Detox’-Säfte sind neun von zehn Mal nur gefärbtes Wasser mit einem vagen Versprechen auf dem Etikett. Dieser hier ist anders — drei rohe Zutaten, kein Schnickschnack und ein Ergebnis, das wirklich überzeugt. Und wenn Sie ihn Gästen in schönen Gläsern servieren, wird niemand ahnen, dass Sie nur zehn Minuten dafür gebraucht haben.

Zutaten :
- Tomaten — Nehmen Sie sehr reife Tomaten, vorzugsweise Ochsenherz- oder Eiertomaten (Roma). Keine Kirschtomaten — zu wenig Fleisch, zu viel Wasser. Sie sollten unter dem Daumen nachgeben, fast an der Grenze zu überreif. Dann ist das Aroma am rundesten und die Nährstoffe am konzentriertesten.
- Karotten — Klassische Marktkarotten sind perfekt dafür. Sie sollten nur fest sein — eine schrumpelige Karotte ergibt einen faden, bitteren Saft. Sandmöhren haben oft mehr natürlichen Zucker und gleichen die Säure der Zitrone gut aus.
- Zitrone — Eine unbehandelte gelbe Zitrone, falls Sie eine finden, da man für eine intensivere Note etwas Schale in die Mischung reiben kann. Ansonsten reicht der Saft völlig aus. Vermeiden Sie Zitronensaft aus der Flasche — die Säure ist anders, weniger lebendig, weniger direkt.
- Ingwer (optional) — Ein Stück von 2-3 cm reicht aus. Er bringt Wärme, ohne den Rest zu dominieren. Wenn Sie ihn Gästen servieren, die Ingwer gegenüber skeptisch sind, lassen Sie ihn weg — der Saft schmeckt auch ohne ihn hervorragend.


