Zu dünne und trockene Ausstechkekse sind Ihre Zeit nicht wert. Diese bleiben dick, schokoladig, mit sauberen Kanten und einer weichen Mitte. Wir behalten den großen Klassiker der verzierten Mürbekekse, aber ohne die Methode mühsam zu machen.

Der Teig ist dunkel, fast matt, mit einem deutlichen Kakaogeruch, sobald man ihn mischt. Nach dem Backen werden die Ränder leicht fest, während die Mitte weich bleibt, ähnlich einem dezenten Brownie. Das ist die Art von Keks, der gut zwischen den Fingern hält, ohne überall zu krümeln, und der eine dünne Glasur annimmt, ohne aufdringlich zu werden.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Zutaten im Detail

Mehl, ungesüßter Kakao, Butter, Zucker, Ei und alkoholfreie Vanille: wenige Zutaten, also zählt jede wirklich.
- Mehl : Es gibt die Struktur, die es den Keksen ermöglicht, nach dem Ausstechen ihre Form zu behalten. Verwenden Sie normales Weizenmehl und wiegen Sie es nach Möglichkeit ab, anstatt es in den Messbecher zu drücken, sonst wird der Teig schnell trocken und mehlig.
- Ungesüßter Kakao : Er bringt die dunkle Farbe und den klaren Schokoladengeschmack. Wählen Sie reinen Kakao ohne Zuckerzusatz: natürlicher Kakao gibt eine lebendigere Note, während alkalisiertem Kakao ein runderer, milder Geschmack verleiht.
- Süße Butter : Sie sorgt für Zartheit und diese leichte Mürbekante, die sanft unter den Zähnen bricht. Sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen: wenn sie glänzt oder läuft, kann der Teig auslaufen und seine Konturen verlieren.
- Kristallzucker : Er süßt den Teig und hilft den Rändern, leicht knusprig zu werden. Feiner Zucker vermischt sich besser mit Butter und ergibt einen gleichmäßigeren Teig, weniger körnig beim Ausrollen.
- Ei : Es bindet den Teig und verleiht etwas Reichhaltigkeit, was den Keks davor bewahrt, brüchig zu sein. Nehmen Sie es wenn möglich bei Raumtemperatur: es zieht schneller ein und der Teig wird homogener.
- Alkoholfreie Vanille : Sie rundet den Kakao ab, ohne ihn zu überdecken. Verwenden Sie Vanillepulver, Samen einer Schote oder alkoholfreies Vanillearoma für eine saubere, süße Note.
Weiche Butter macht den Unterschied
Der Start entscheidet sich in der Butter-Zucker-Mischung. Man braucht weiche, cremige Butter, die sich leicht unter dem Spatel zerdrücken lässt, keine glänzende Pfütze am Boden der Schüssel. Wenn man sie mit Zucker schlägt, hellt sich die Masse etwas auf und wird leichter, was weniger dichte Kekse ergibt. Ist die Butter zu kalt, bildet sich der Teig schlecht und bleibt in trockenen Stücken. Ist sie zu heiß, wird er fettig, klebrig, und die Formen fallen beim Backen zusammen.

Kakao muss kontrolliert bleiben
Kakao bringt viel Geschmack, absorbiert aber auch Feuchtigkeit. Deshalb mischt man ihn zuerst mit Mehl, Backpulver und Salz: das Pulver verteilt sich besser, ohne bittere Taschen zu bilden. Der Teig sollte gleichmäßig braun werden, mit einem ziemlich starken Geruch nach Zartbitterschokolade. Wenn man noch helle Mehlspuren sieht, etwas weiter mischen, aber aufhören sobald der Teig zusammenkommt. Zu langes Kneten ergibt festere, weniger mürbe Kekse.
Vor dem Kühlen ausrollen ist nicht verhandelbar
Dieser Schritt vereinfacht das ganze Rezept. Frisch zubereiteter Teig lässt sich viel besser ausrollen als ein harter Block aus dem Kühlschrank. Legen Sie ihn zwischen zwei Blätter Backpapier, rollen Sie ihn dann zu einer gleichmäßigen Schicht von etwa einem halben Zentimeter, glatt und dunkel wie eine Platte weicher Schokolade. Erst dann kommt er zum Kühlen, um fest zu werden. Beim Ausstechen dringen die Förmchen sauber ein und die Ränder werden scharf.
Kurzes Backen gewinnt immer
Diese Kekse sollten nicht gebacken werden, bis sie hart sind. Das richtige Zeichen sind feste, leicht matte Ränder und eine Mitte, die sich bei sanfter Berührung noch etwas weich anfühlt. Der Geruch von heißem Kakao kommt schnell, oft bevor die Kekse völlig durchgebacken aussehen. Man muss ihnen vertrauen: sie werden auf dem Blech beim Abkühlen weiter fest. Lässt man sie zu lange im Ofen, werden sie trocken und bitterer.
Die Dekoration sollte schlicht bleiben
Ein Schokoladenkeks hat bereits Charakter, also braucht man ihn nicht unter einer dicken Glasurschicht zu begraben. Eine dünne Linie Glasur, ein paar bunte Punkte oder ein Hauch Puderzucker reichen, um die Balance zu halten. Die glatte Oberfläche haftet gut, besonders wenn die Kekse völlig kalt sind. Dekoriert man zu früh, schmilzt die Restwärme die Glasur und macht sie matt. Warten Sie, bis die Kekse kalt sind, mit diesem anhaltenden Kakaoduft an den Fingern.

Tipps & Tricks
- Rollen Sie den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier aus, denn Sie vermeiden zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche und die Kekse bleiben zarter.
- Kühlen Sie den bereits ausgerollten Teig mindestens eine Stunde, da die Butter fest werden muss, damit die Formen im Ofen gut halten.
- Verwenden Sie einfache Ausstechförmchen für ein einwandfreies Ergebnis, denn sehr feine oder gezackte Formen backen schneller und brechen leichter.
- Nehmen Sie die Kekse heraus, wenn die Ränder fest sind, aber die Mitte noch leicht weich erscheint, denn sie werden auf dem heißen Blech fertig.

Warum den Teig vor dem Kühlen ausrollen?
Weil frisch zubereiteter Teig sich viel besser verarbeiten lässt als ein harter Block aus dem Kühlschrank. Einmal ausgerollt, kühlt er flach ab und lässt sich sauber ausstechen.
Warum laufen meine Kekse beim Backen auseinander?
Der Teig war wahrscheinlich zu warm oder die Butter zu weich. Legen Sie die ausgestochenen Formen 10-15 Minuten in den Kühlschrank, bevor Sie sie backen, wenn Ihre Küche warm ist.
Welchen Kakao für diese Mürbekekse verwenden?
Ungesüßter Kakao ist unerlässlich, sonst wird der Teig zu süß und geschmacklich weniger klar. Natürlicher Kakao gibt ein lebendigeres Aroma, alkalisiertem Kakao gibt einen runderen Schokoladengeschmack.
Kann man den Teig vorbereiten?
Ja, der ausgerollte Teig kann bis zu 2 Tage im Kühlschrank bleiben, gut abgedeckt. Sie können die Teigplatten auch einfrieren und vor dem Ausstechen einige Minuten zurückkommen lassen.
Wie dekoriert man die Kekse, ohne sie zu erweichen?
Warten Sie, bis sie völlig kalt sind, bevor Sie Glasur auftragen. Eine dünne Schicht reicht, besonders bei einer reichhaltigen Schokoladenbasis.
Ausstechbare Schokoladen-Mürbekekse
Amerikanisch
Kekse
Dicke Schokoladenkekse, weich in der Mitte und sauber an den Rändern, konzipiert für Ausstechförmchen und einfache Dekorationen.
Zutaten
- 190g Weizenmehl
- 65g ungesüßter Kakao
- 1 TL Backpulver
- 1/4 TL feines Salz
- 170g weiche Süßbutter
- 200g Kristallzucker
- 1 großes Ei
- 1 TL alkoholfreies Vanillearoma
Anleitung
- 1Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen, bis ein gleichmäßiges Pulver entsteht.
- 2Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis die Masse cremig und heller ist.
- 3Das Ei und das alkoholfreie Vanillearoma hinzufügen und gerade so lange mischen, bis eine homogene Basis entsteht.
- 4Die trockenen Zutaten nach und nach unterheben, bis der Teig dunkel, weich und kompakt wird.
- 5Den Teig in zwei Portionen teilen und zwischen zwei Blättern Backpapier auf etwa 5-6 mm Dicke ausrollen.
- 6Die Teigplatten für mindestens 1 Stunde 30 Minuten in den Kühlschrank legen, bis sie fest sind.
- 7Den Ofen auf 180°C vorheizen und mit Ausstechförmchen Formen ausstechen.
- 8Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und leicht Abstand halten.
- 910-12 Minuten backen, bis die Ränder fest sind, die Mitte aber noch weich ist.
- 105 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter legen, bevor man sie dekoriert.
Hinweise
• Die Butter nicht schmelzen: sie sollte weich, nicht flüssig sein.
• Wenn der Teig beim Ausstechen zu stark klebt, legen Sie ihn 10 Minuten in den Kühlschrank.
• Für sauberere Kekse die ausgestochenen Formen vor dem Backen kühlen.
• Erst dekorieren, wenn die Kekse völlig kalt sind.
Nährwerte (pro Portion, geschätzt)
| 120 kcalKalorien | 2gEiweiß | 16gKohlenhydrate | 6gFett |

