Es ist Samstagabend, es ist bereits um 18:00 Uhr dunkel und du hast absolut keine Lust auszugehen. Die Art von Abend, an dem du einfach nur etwas Warmes in den Händen halten willst, eine Decke auf den Schultern und sonst nichts. Diese Zimtmilch ist genau das.

Zutaten :
- Vollmilch — Nimm Vollmilch, keine fettarme Milch. Der Geschmacksunterschied ist spürbar — cremiger, runder und sie hält die Wärme besser. Wenn du laktoseintolerant bist, funktioniert eine neutrale Hafermilch sehr gut, ohne den Geschmack zu verfälschen.
- Zimt — Hier entscheidet die Wahl des Zimts über das Ergebnis. Ceylon-Zimt — verkauft in dünnen Stangen, die leicht zwischen den Fingern zerbröseln — ist süß, leicht blumig und fast zart. Kassia-Zimt, der in den meisten Supermarktgläsern zu finden ist, ist kräftiger und schärfer. Für den täglichen Gebrauch lohnt sich Ceylon-Zimt. Du findest ihn in asiatischen Läden oder im Bioladen, oft günstiger als im Supermarkt.
- Honig — Ein flüssiger Akazien- oder Blütenhonig, damit er sich mühelos in der warmen Milch auflöst. Vermeide zu kräftige Honigsorten wie Kastanienhonig — sie überlagern den Zimt komplett. Ein Teelöffel reicht aus.
- Kardamom (optional, aber genial) — Eine Prise gemahlener Kardamom verändert das Aromaprofil komplett. Es wird fast zu einem hausgemachten Chai. Kein Muss, aber wenn du Gewürze magst, probiere es mindestens einmal aus.


