Wir stellen uns Kartoffelsalat oft als eine schwere, weiße, etwas matschige Schüssel vor, in der die Sauce dominiert. In Wirklichkeit kann er frisch, säuerlich, großzügig sein, mit dem klaren Kartoffelgeschmack und dem wohltuenden Gefühl einer gut belegten baked potato. Hier behalten wir den klassischen Geist, aber vereinfachen: keine Mayo, kein Aufwand, nur eine cremige Sauce, die hält.

Zutaten :
- Kartoffeln — Sie sind die Basis, also müssen sie unter der Gabel ihre Form behalten. Wählen Sie festkochende oder Drillinge; wenn sie zu mehlig sind, zerfallen sie und der Salat wird matschig.
- Griechischer Joghurt — Er liefert Säure und eine dichte Textur ohne fettiges Gefühl. Verwenden Sie Naturjoghurt, möglichst vollfett, da fettarmer Joghurt Wasser abgeben und die Sauce verwässern kann.
- Crème fraîche — Sie rundet die Säure des Joghurts ab und macht die Sauce geschmeidiger. Alternativ können Sie Sauerrahm oder eine Mischung aus Sahne und ein paar Tropfen Zitrone verwenden.
- Cheddar — Er bringt den salzigen, käsigen Geschmack, der an eine gefüllte Ofenkartoffel erinnert. Reiben Sie ihn selbst, wenn möglich: Er schmilzt besser auf den noch warmen Kartoffeln und sein Aroma ist intensiver.


