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25 juin 2026

Hibiskusblütengelee mit Zimt und Nelken

Der Duft kommt vor allem anderen. Sobald die Hibiskusblüten das heiße Wasser berühren, verändert sich etwas in der Küche – eine florale, leicht tanninhaltige Säure, die sowohl an schwarze Johannisbeere als auch an Granatapfel erinnert. Ein Gelee, das schon so duftet, bevor es fertig ist, verspricht einen guten Tag.

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Hibiskusblütengelee mit Zimt und Nelken
Vorbereitung
15 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
4 Stunden (davon 3h Kühlzeit)
Portionen
6 Portionen

Zutaten :

  • Getrocknete Hibiskusblüten — Die Blüte von Hibiscus sabdariffa – nicht irgendeine Hibiskussorte. Man findet sie leicht in afrikanischen, karibischen oder Bioläden. Sie sollten ein intensives Weinrot haben, nicht braun: Wenn sie ins Bräunliche gehen, haben sie ihre Säure verloren. Rechne mit etwa 20 bis 30 Gramm pro Liter Wasser, je nach gewünschter Intensität.
  • Zimtstangen — Ganze Stangen, kein Zimtpulver. Pulver trübt den Aufguss und gibt einen herben Geschmack, den man schwer kontrollieren kann. Zwei mittelgroße Stangen reichen völlig aus – Zimt neigt dazu, zu dominieren, wenn er zu lange zieht.
  • Nelken — Vier oder fünf, nicht mehr. Die Nelke ist großzügig: Zu viele, und sie erdrückt alles andere. Ideal ist es, wenn man sie im Abgang erahnt, ohne sie sofort benennen zu können.
  • Gelatine — Nach Möglichkeit in Blättern – sie ergeben eine glattere Textur und sind leichter zu dosieren als Pulver. Für ein Gelee, das gut steht, aber wabbelig bleibt, rechne mit 6 Blättern (ca. 10 g) pro Liter Flüssigkeit. Wenn du eine festere Textur bevorzugst, füge ein weiteres Blatt hinzu.
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