Thunfisch-gefüllte Tomaten sind eines der unterschätztesten Sommerrezepte. Viel zu lange wurden sie auf improvisierte Buffets und Diätgerichte verbannt — zu Unrecht. Kein Kochen, fast keine Vorbereitung, und doch ist das Ergebnis zufriedenstellend genug, um ohne Komplexe auf einem Mittagstisch zu erscheinen.

Zutaten :
- Thunfisch im eigenen Saft (200 g) — Er strukturiert die Füllung und verleiht ihr Charakter. Thunfisch im eigenen Saft, nicht in Öl, ist hier die richtige Wahl — weniger fettig, lässt er sich feiner zerkleinern und verbindet sich besser mit dem Frischkäse, ohne die Zubereitung schwer zu machen. Lassen Sie ihn wirklich gut abtropfen: Drücken Sie mit einer Gabel gegen den Rand der Dose, sonst gibt die Füllung Wasser in die Tomate ab und verliert ihre Konsistenz.
- Frischkäse (150 g) — Er dient als Bindemittel und sorgt für die Cremigkeit, die den Unterschied zwischen einer trockenen Füllung und einer Garnitur ausmacht, die man vom Löffel lecken möchte. Ein Saint Môret oder Philadelphia eignen sich hervorragend. Vermeiden Sie fettreduzierte Versionen mit weniger als 15% Fett — sie werden beim Mischen körnig und geben Wasser ab. Nehmen Sie ihn zehn Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank, dann lässt er sich viel leichter vermischen.
- Tomaten (6 große) — Wählen Sie feste Tomaten mit dickem Fruchtfleisch. Ochsenherz- oder große runde Salattomaten sind ideal. Eine zu reife Tomate fällt beim Aushöhlen in sich zusammen und hält die Füllung nicht. Der Test ist einfach: Sie sollte beim Drücken leicht widerstehen. Gibt sie nach, heben Sie sie für eine Sauce auf.
- Zitronensaft (1 EL) — Seine Rolle ist zweifach: Er liefert Säure, die das Fett des Frischkäses durchbricht, und verhindert, dass die Füllung im Kühlschrank zu schnell altert. Ohne ihn wirkt die Zubereitung flach, etwas schwer. Ersetzen Sie ihn nicht durch Essig — die Säure wäre zu aggressiv und würde den Rest überdecken.


