Mayonnaise im Thunfischsalat ist die bequeme Standardlösung. Nicht die beste. Sobald man auf Avocado umsteigt, versteht man, warum es keinen Grund gibt, zurückzugehen – sie ist cremiger, reichhaltiger und hat ein Mundgefühl, das Mayo nie erreicht.

Zutaten :
- Der Thunfisch aus der Dose — Nimm Thunfisch im eigenen Saft, nicht in Öl – die Avocado liefert bereits genug Fett. Albacore hat eine festere Textur und einen mildereren Geschmack als gewöhnlicher Thunfisch, was besser funktioniert, wenn man erkennbare Stücke in der Mischung behalten will. Und gut abtropfen lassen: Wenn du diesen Schritt überspringst, wird der Salat wässrig.
- Die Avocado — Sie ist das Herzstück. Sie muss reif sein – fest unter den Fingern, nicht schwammig, mit fast schwarzer, leicht höckriger Schale. Um zu prüfen, ohne sie zu beschädigen: Entferne den kleinen Stiel. Ist die Unterseite leuchtend grün, ist sie bereit. Ist sie braun, ist es zu spät.
- Der Buchweizen — Kein Kochen – nur kochendes Wasser und 30 Minuten Geduld. Er quillt leicht auf und entwickelt ein geröstetes Haselnussaroma, das man sofort riecht, wenn man den Deckel anhebt. Er verleiht dem Ganzen Biss. Falls du keinen hast, sind geröstete Sonnenblumenkerne ein guter Ersatz.
- Der Jalapeño — Frisch, nicht aus dem Glas. Eingelegte Jalapeños schmecken völlig anders – säuerlicher, weniger pflanzlich. Entferne die Kerne, wenn du das Aroma ohne zu viel Schärfe willst, behalte sie, wenn du die Wärme spüren möchtest.


