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24 juin 2026

Gratin Dauphinois nach Cyril Lignac

Es gibt Rezepte, die wir jeden Herbst wie selbstverständlich hervorholen, sobald die Temperaturen sinken und die Lust auf ein herzhaftes Gericht aufkommt. Der Gratin Dauphinois ist eines davon – keine Revolution hier, nur das Versprechen eines gut umgesetzten Klassikers. Diese Version ist inspiriert von der Küche von Cyril Lignac, mit zwei oder drei präzisen Handgriffen, die wirklich den Unterschied ausmachen.

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Gratin Dauphinois nach Cyril Lignac
Vorbereitung
20 Minuten
Kochzeit
1h15 bis 1h30
Gesamtzeit
1h35 bis 1h50
Portionen
6 Portionen

Zutaten :

  • Schmelzkartoffeln (1,2 kg) — Die Wahl der Kartoffeln bestimmt die gesamte Endtextur. Eine feste, trockene Sorte bleibt auch nach 1,5 Stunden im Ofen kompakt und erreicht nie die gewünschte Schmelzigkeit. Entscheide dich für Charlotte oder Monalisa: Sie werden im Kern cremig, während ihre Scheiben ganz bleiben. Mehlige Sorten hingegen zerfallen während des Garens und machen den Gratin teigig.
  • Vollfette Sahne (50 cl) — Die Sahne liefert das Fett und das natürliche Bindemittel des Gratins. Nur flüssige Vollfettsahne – eine leichte Version würde während des Kochens gerinnen und den Boden wässrig statt seidig machen. Sie wird mit Knoblauch und Muskatnuss angereichert, bevor sie über die Kartoffeln gegossen wird, und dickt dann allmählich ein, während sie die Stärke während des langen Ofengarens aufnimmt.
  • Vollmilch (30 cl) — Die Milch dient nicht nur dazu, die Sahne billig zu strecken: Sie mildert ihren Reichtum und ergibt ein Endergebnis, das weniger schwer im Mund ist. Es ist genau dieses Milch-Sahne-Gleichgewicht, das einen schmelzenden Gratin von einem widerlichen unterscheidet. Teilentrahmte Milch kann in der Not aushelfen, aber das Ergebnis wird etwas weniger cremig sein.
  • Knoblauch (2 Zehen) — Knoblauch dient nicht dazu, das Gericht stark zu würzen – er zieht sanft in die erhitzte Sahne ein und verschwindet nach dem Garen fast vollständig. Zerdrücke die Zehen, ohne sie zu hacken, mit der flachen Seite des Messers, um ein subtiles, gleichmäßiges Aroma zu erhalten. Reibe auch den Boden und die Ränder der Gratinform mit einer halben Zehe ein, bevor du sie butterst: Das hinterlässt eine leichte aromatische Spur auf der gesamten Oberfläche.
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